Junge Obstbäume beschneiden

Ort: Obstwiese Gänserasen in Albrechts (Treffpunkt: Kita Albrechts, Zum Zimmergrund 91, 98529 Suhl OT Albrechts)
Zeit: Freitag, 24. März, 14:00 Uhr Weiterlesen „Junge Obstbäume beschneiden“

Beratung der Wendeinitiative am 7. September 2011

Termin: Mittwoch 07.09. 19.00 Uhr
Ort: Scheune Bürgerhaus“ Zella-Mehlis, L.-Anschütz-Str. 28

Themen:

1. Ronald Haustein hat vor, mit uns den individuellen „ökologischen Fußabdruck“ zu berechnen, also eine konkrete Vorstellung von der Größenordnung des persönlichen „Naturverbrauches“ zu vermitteln.

2. Berichte unserer Arbeitsgruppen (Natürlich Gärtnern, Energie, Regionalgeld)

3. Termine und Ideen:

Mitarbeit beim Projekt Streuobstwiese Herrengarten:

– Im Herbst Arbeitseinsatz zum Verdrahten der Bäume:  Samstag 8.Oktober 9.30 Uhr Herrengarten Streuobstwiese

– Mostereibesuch: Mittwoch 19.10. 16 Uhr.

– Dr. Roth bietet eine naturkundliche Wanderung an: Eßbare Pflanzen in Wald und Wiese.

– Gunter Göpfert und Horst Liebermann geben einen Anstoß zur Gründung einer Internettauschbörse

4. Gelegenheit zum Austausch und Vorstellen neuer Teilnehmer

Jeder den bestimmte Themen zu Regionalität, Entschleunigung, Bewusstseinswandel und anderen umtreiben ist herzlich eingeladen sich in den Austausch eizubringen.

Beratung der Wendeinitiative Suhl und Umgebung am 5.1.2011

Ort: „Scheune Bürgerhaus“ Zella-Mehlis, L.-Anschütz-Str. 28
Zeit: Mittwoch; 05.01. 2011, 19.00 Uhr

Unsere Bilanz der Transition Konferenz, Hannover 19.-21.11.2010:
http://www.transition-initiativen.de/profiles/blogs/unsere-bilanz-der-transition

Resume´ im Großen und im Kleinen ( Rainer Gunkel)
Erst einmal dreht die Wachstumswirtschaft weiter auf Hochtouren. Aber bald geht uns das Schmiermittel des wirtschaftlichen Turbos, das Öl, wirklich aus: Peak Oil 2006.
Ab diesem oder nächstem Jahr fällt die Fördermenge drastisch ab, und der Preis „lernt fliegen“. Martin Held, unser zweiter Referent zur Märzveranstaltung, hat mich vor Weihnachten vom Eingeständnis der Int. EnergieAgentur Sitz Paris wissen lassen, daß es mit der Fördermenge nicht mehr aufwärts gehen wird. Erst am 3.1. hat der Deutschlandfunk berichtet. Das FW hat es noch oder ganz und gar ignoriert.
Zugleich ist die mitteleuropäische Temperatursenke (- 0,3 Grad) der letzten 3 Jahre keine Beruhigung: Die globale Temperatur steigt weiter (+0,55 Grad ). Peak Oil und globale Erwärmung, das Hopkins´sche Zwillingsproblem rückt uns auf den Leib.
Die Folgen des Ölmangels werden drastisch sein, ungewiß, ob das rasch oder allmählich wirkt. Etwa 95% aller Dinge, die produziert werden, sind vom Öl abhängig. Umso wichtiger wird das, was wir mit der heisigen Energie-Wende-Initiative begonnen haben: Die Vorsorge für die Zeit des schwindenden Öls, sei es die innere Vorbereitung auf anstehende Änderungen des Lebensstils, sei es das zunächst so wenige, was wir nach außen tun können. Sowohl beim inneren wie äußeren Vorsorgen geht es um lokale Widerstandsfähigkeit, um das Funktionieren regionaler Kreisläufe, wenn der globale Tropf, der Tropf der transportintensiven Fremdversorgung versiegt.
So halte ich es z.B. für enorm wichtig, Voraussetzungen für regionales Geld zu schaffen, Obstwiesen anzulegen und Ziersträucher allerorts in Obststräucher zu verwandeln sowie den lokalen Energieversorger zu grünem Strom zu nötigen.
Es lohnt sich nicht nur, es wird vonnöten werden, eingefahrene Selbstverständlichkeiten zu befragen und sich bereit zu machen, dieselben aufzugeben.
Alles schreit nach Streusalz, ja, weshalb machen wir diesen Unsinn und versalzen alle Straßenränder? Die Flughafenbetreiber werden beschimpft, weil Flüge des Winters wegen ausfallen – nun, es gibt doch keine Pflicht, Flugzeuge zu besteigen. Wer muß das schon wirklich? Der nächste Aufschrei gilt dem Dioxin in den Eiern – nimm ein Ei weniger und kaufe es nicht bei ALDI!
Nun gut, dies und viele andere Beispiele. Basteln wir weiter an unserem Projekt, die regionale Widerstandsfähigkeit zu stärken, da geht es um die Familien, um die Nachbarschaften, um die Vororte, die Dörfer, die Städte. Viele Menschen werden ähnliche Sorgen bekommen, also ähnliche Gedankenwege suchen und finden und sich womöglich dem anschließen, was wir seit 1 ½ Jahren begannen.
Wir brauchen die Gelassenheit, das langsame Wachsen unseres Projekts zuzulassen, obwohl die Zeit drängt. Wenn ich mich unter Druck fühle, überfordert fühle, genau dann weiß ich: Hier läuft etwas falsch, ich muß Druck rausnehmen und überlegen, wie das Nötige wachsen kann. Ich rufe mich immer wieder dazu auf: Mach langsam, dann geht es schneller!
Ich danke Euch und Ihnen allen, danke Euch auch im Namen von Frank Rothämel, von Horst Liebermann und wünsche uns allen eine gute Zukunft in erfreulicher Zusammenarbeit.

Rückblick auf die Arbeit der Wendeinitiative im Jahr 2010:

Bilanz AG Gärtnern: AG Natürlich Gärtnern 2010

Im folgenden nur eine Aufzählung der Höhepunkte, da teilweise bereits Berichte unter www.ueberlebenskultur.de vorhanden sind:

07.04.: Exkursion zu den Streuobstwiesen von Frank Schelhorn, Streufdorf

24.04. Einweihung der privaten Obstwiese Gänserasen/Albrechts

20.05. Pro und Kontra Agrogentechnik, ausgelöst durch Stadtratssitzung mit dem Beschluß: Suhl tritt dem Bündnis agrogentechnik-freier Regionen bei.

10.07: Exkursion zu Jan Röder, Rieth und Siegfried Grell, Großheirath

04.08.: Begehung der geplanten Obstbaumwiesen Albrechts-Gänserasen

02.10.:Schöne 2-stündige Wanderung zu den alten und jungen Bäumen im Herrengarten bei Dietzhausen mit Thomas Linde

18.10.:Rhöner Apfeltag : Rhöner Steuobstbau Peter Kerner (Ehepaar Gunkel)

Bilanz Energie:

Per 1.1.2011 kann bei den Stadtwerken Suhl-Zella-Mehlis grüner Strom bestellt werden! Schöner Erfolg der Kooperation mit den Suhler „Grünen“!

Bilanz Regiogeld:

Teilnahme an dm-Zukunftswettbewerb in der Suhler dm-Drogerie ab 13.1.2011

Öffentliche Veranstaltungen in Schmalkalden und Suhl unter Regie von Eckhard Simon und Adolf Holland-Cunz

Ausblick der Wendeinitiative auf das Jahr 2011

Die Planung und Vorbereitung der öffentliche Veranstaltung „Unser Leben nach dem Öl – Regionale Selbstversorgung“ im Hotel Thüringen am 11.und 12.März ist voll im Gange.

Ab 19:45 Uhr wurde über die konkrete Vorbereitung dieser Veranstaltung diskutiert und die anstehenden Vorbereitungsarbeiten festgelegt.

Im Herbst 2011 könnte in Suhl ein Transition-Training (Übungsseminar zum Umgang mit den Arbeitsebenen von Transition- (Energie-Wende-)Initiativen KOPF-HERZ-HAND stattfinden.