Über uns

Mit der Gründung und Entwicklung der „Wendeinitiative – Region im Wandel Südthüringen“ möchten wir im Rahmen der Transition Town-Bewegung gemeinsam mit anderen Bewohnern unserer Region alle möglichen Anstrengungen unternehmen, um dem globalen Ölfördermaximum und dem Klimawandel Paroli zu bieten. Es geht darum, eine Kommune so zu organisieren, dass ihre Bewohner möglichst wenig Energie verbrauchen und trotzdem ein zufriedenes Leben führen können, ohne Mangel zu leiden. Im Mittelpunkt stehen dabei lokales Wirtschaften, lokale Ernährung, lokale Energieversorgung oder die Förderung der Selbstversorgung.

Unsere globalisierte Welt ist abhängig von billigen fossilen Rohstoffen, insbesondere vom Öl. Der steigende Bedarf ist steht aber nachweislich im Widerspruch zur Stagnation und dem künftigem Rückgang der Förderung (Peak Oil). Für unseren gegenwärtigen Bedarf finden sich aber nicht genug alternative Energiequellen. Die Rückkehr zu stärker lokal orientierten, energieeffizienten und selbstversorgenden Lebensumständen ist für die Menschheit eine Überlebensfrage.

Deshalb fokkusiert die „Transition Town Movement“ auf diese Schwerpunkte als eine Umweltbewegung, die nicht auf Abschreckung, auf Betroffenheit, Entsetzen und Wut setzt, sondern Begeisterung zu wecken versucht, die nicht Horrorszenarien an die Wand malt, sondern auf die inspirierenden Möglichkeiten abzielt. Wenn wir auf dieser Grundlage unsere Zukunftspläne mit der Stärkung unserer regionalen Resilienz verwirklichen, könnte uns eine neue Lebensqualität erwarten. Von oben verordnete Maßnahmen scheitern oft an einer abwartenden und skeptischen Haltung der Bevölkerung. Die Grundsätze der (Energie-) Wende-Bewegung ermuntert dagegen die Menschen mit einem allgemeinen Gefühl der Hoffnung, der Begeisterung für neue Optionen und der Bereitschaft, etwas neues zu wagen sich in den Kommunen und damit letztendlich in der ganzen Gesellschaft zu engagieren.

Unter Verwendung von Rob Ropkins: ENERGIEWENDE DAS HANDBUCH,  Zweitausendeins 2008

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